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Spiele für den Familienspieleabend, die über drei Generationen funktionieren

Rakket macht aus jedem Bildschirm einen Familienspieleabend für zwei bis zwanzig Spieler: der Fernseher zeigt das Spiel, alle spielen vom eigenen Handy, und eine Runde dauert drei bis dreizehn Minuten. Ein Familienspieleabend scheitert meistens am selben Punkt (jemand erklärt zehn Minuten lang die Regeln), und hier ist die Erklärung ein Bildschirm, den alle gleichzeitig lesen.

Warum Handys aufhören, das Problem zu sein

Der Fernseher hält das Spiel und die Handys halten die Steuerung: das Ding, das sowieso schon alle in der Hand haben, wird also der Weg hinein statt der Ablenkung. Niemand lädt etwas, niemand macht ein Konto, und wer zu spät kommt, steigt mit vier Buchstaben in die laufende Runde ein.

Runden dauern drei bis dreizehn Minuten, kurz genug, dass ein Kind, das eine verliert, zwei Minuten von der nächsten entfernt ist, und kurz genug, um zwischen zwei Gänge zu passen. Die Leselast ist bewusst niedrig: die Mal- und Physikspiele brauchen außer der Aufgabe gar kein Lesen.

Was zu welchem Abend passt

2–4
Ein ruhiger Abend, zwei Teams, die kurzen Physikspiele
5–8
Ein voller Tisch, alle in einem Spiel, keine Teams nötig
9–20
Die große Familie, Teams, ein Bildschirm im Wohnzimmer
Gemischtes Alter
Mal- und Physikspiele brauchen am wenigsten Lesen

Alle ins Spiel bekommen

  1. Auf den Fernseher damit

    Öffnet den Bildschirm im Browser des Fernsehers selbst oder auf einem Laptop, der daran hängt. Gibt es keinen Fernseher, reicht ein Tablet, das auf dem Tisch lehnt.

  2. Vier Buchstaben laut vorlesen

    Das ist die ganze Einladung. Alle tippen sie ins eigene Handy, wählen einen Namen und malen sich ein Gesicht.

  3. Mit einem Zeichenspiel anfangen

    Die verlangen außer der Aufgabe kein Lesen, also starten die jüngste und die älteste Person in der ersten Runde gleichauf, und diese Runde entscheidet, ob es eine zweite gibt.

  4. Leute später dazukommen lassen

    Jemand kommt immer später. Ein Gast, der mitten am Abend eintrifft, steigt in die laufende Party ein und ist in der nächsten Runde dabei.

Gute Wahl für eine Familie

Wenig Lesen, kurze Runden, und lustig, wenn sie schiefgehen.

  • Split Canvas Chaos

    Die Leinwand ist in Felder geteilt. Malt zusammen, ratet zusammen.

    2–20 · 7–10 min
  • Tower Trouble

    Zieh deinen eigenen Tipp dahin, wo der fallende Stein landen soll: der Server mittelt euer ganzes Team zu einer Platzierung.

    2–20 · 8–13 min
  • Tauziehen

    Zwei Teams, ein Seil, ein Takt: haltet den Rhythmus und zieht die Ratsche auf eure Seite.

    4–25 · 2–4 min

Was ein Spiel über drei Generationen tragen lässt

Vor allem, wie viel zu lesen ist. Die Zeichen- und Physikspiele verlangen, auf einen Bildschirm zu schauen und einen Finger zu bewegen, also spielen eine Siebenjährige und ein Großvater dasselbe Spiel, statt dass eine Person höflich mitgetragen wird. Die Wort- und Quizspiele verlangen Tippen, und die hebt man sich für später am Abend auf.

Den Rest erledigt die Rundenlänge. Drei bis dreizehn Minuten heißt, dass ein Kind, das hoch verliert, zwei Minuten von einem Neuanfang entfernt ist, und dass ein Erwachsener, dem es reicht, nie festsitzt. Es passt auch zur echten Form eines Familienabends, der keine lange Sitzung ist, sondern eine Lücke zwischen zwei Gängen und noch eine, wenn die Teller weg sind.

Fragen zum Familienspieleabend

Ab welchem Alter geht das?

Die Mal- und Physikspiele brauchen nur eine vorgelesene Aufgabe. Die Wort- und Quizspiele verlangen Lesen und Tippen auf dem Handy.

Brauchen Kinder ein eigenes Konto?

Nein. Alle steigen als Gast mit dem Raumcode ein. Später zu registrieren ist freiwillig und behält den Platz.

Was, wenn wir keinen Fernseher haben?

Ein Laptop oder ein Tablet auf dem Tisch tut es als Bildschirm, und eine Runde läuft auch ganz ohne gemeinsamen Bildschirm, alle nur auf dem eigenen Handy.

Kann jeder in seiner eigenen Sprache spielen?

Ja, und pro Gerät, die Großeltern können also in einer Sprache spielen, während die Enkel in einer anderen spielen.

Ist etwas dabei, das ein Kind nicht sehen sollte?

Die Aufgaben und Fragen sind für gemischtes Publikum geschrieben. Was Spielende selbst zeichnen und tippen, liegt bei ihnen. Gut zu wissen, bevor man einer Gruppe Jugendlicher Handys gibt.

Können Großeltern mitspielen, die mit dem Handy unsicher sind?

Zwei Menschen dürfen sich ein Handy als eine Person teilen, und die Zeichenspiele funktionieren gut, wenn jemand anders das Gerät hält.

Also heute Abend.

Am Fernseher öffnen und die vier Buchstaben vorlesen. Das ist der ganze Aufbau.

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