Partyspiele ohne Download: der Browser ist die ganze Installation
Rakket braucht auf keiner Seite einen Download: der Bildschirm öffnet als Webseite, und jedes Handy steigt als Webseite mit einem Code aus vier Buchstaben ein. Der schnellste Weg, eine Party zu töten, ist neun Leute dieselbe App in zwei App Stores suchen zu lassen. Einen dritten Schritt gibt es hier nicht.
Eine Installation ist eine Warteschlange: die richtige App unter den Kopien finden, im fremden WLAN auf den Download warten, Berechtigungen annehmen, ein Konto machen, dann den Raum suchen. Neun Leute tun das in neun verschiedenen Geschwindigkeiten, und die Party wartet auf die langsamste.
Ein Browser überspringt das alles. Der Bildschirm zeigt vier Buchstaben und ein QR-Quadrat; ein Handy scannt oder tippt, wählt einen Namen und ist drin. Auf dem Handy wird nichts installiert und auf dem Arbeitslaptop, der den Bildschirm fährt, auch nicht, deshalb geht das auch auf gesperrten Rechnern.
Wieder irgendein Browser. Keine App, kein Konto, keine Rechte
WLAN
Ein Netz, das Bildschirm und Handys beide erreichen
Sonst nichts
Keine Konsole, keine Controller, keine Karte, keine Anmeldung
Der ganze Aufbau, der Reihe nach
1
Eine Webseite auf dem Bildschirm öffnen
Was der Raum sehen kann, in dem Browser, der schon drauf ist. Nichts wird installiert und nirgends wird nach einer Berechtigung gefragt.
2
Den Code lesen oder eine Kamera draufhalten
Auf dem Bildschirm stehen vier Buchstaben und ein QR-Quadrat. Eine Handykamera auf dem Quadrat ist der schnellste Weg hinein; vier Buchstaben tippen ist der Rückfall, der immer geht.
3
Namen und Gesicht wählen
Das ist die gesamte Anmeldung. Keine E-Mail, kein Passwort, kein Bestätigungslink in einem Postfach, an das im Party-WLAN niemand herankommt.
4
Spielen
Einen vierten Schritt gibt es nicht. Das ist der ganze Punkt der Seite, die ihr gerade lest.
Die schnellsten Spiele zum Anfangen
Drei Minuten Erklärung und ihr punktet. Gut, solange noch Gäste eintrudeln.
Beantwortet eine Blitzaufgabe und swipet euch durch die Duelle zur witzigsten Antwort.
6–100 · 3–6 min
Was eine Installation eine Party wirklich kostet
Eine Installation ist eine Schlange, und die Party wartet auf die langsamste Person darin: die richtige App unter den Kopien finden, sie in fremdem WLAN herunterladen, die Berechtigungen annehmen, ein Konto anlegen, die E-Mail bestätigen und erst dann den Raum suchen. Neun Leute tun das in neun Geschwindigkeiten, und die zwei, die hängenbleiben, geben still auf und unterhalten sich lieber miteinander.
Ein Browser nimmt die ganze Schlange weg, statt sie zu verkürzen. Er nimmt auch die Diskussion über Handys weg: ein App Store will ein Konto, ein Passwort und oft eine hinterlegte Zahlungsart, und das von einem Gast für ein einziges Spiel zu verlangen, ist eine größere Bitte, als es aussieht. Niemand muss seinem Schwiegervater erklären, wozu das Spiel seine Apple-ID braucht.
Fragen zum Ohne-Download
Gibt es wirklich keine App?
Auf keiner Seite eine App. Sowohl der Bildschirm als auch die Steuerung sind ganz normale Webseiten.
Welche Browser gehen?
Jeder aktuelle Browser auf jedem Handy, plus Safari, Chrome, Firefox und Edge auf dem Bildschirm.
Muss ich mich anmelden?
Nein. Standardmäßig spielen alle als Gast. Sich später zu registrieren ist ein Upgrade an Ort und Stelle, du behältst also Platz und Siege, die du schon hast.
Läuft das auf einem Arbeitslaptop?
Ja. Es gibt nichts zu installieren, also gibt es auch nichts, was Adminrechte bräuchte.
Läuft es auf einem alten Handy?
Auf jedem Handy mit einem aktuellen Browser. Die Steuerung ist bewusst schlicht (Knöpfe, eine Zeichenfläche und ein Textfeld) weil das überall läuft.
Und mobile Daten statt WLAN?
Kein Problem. Ein Handy in der eigenen Verbindung steigt genauso ein; nur der Bildschirm profitiert von etwas Stabilem.